E-Rechnung prüfen
Lade eine XRechnung- oder ZUGFeRD-XML-Datei. Geprüft wird gegen die offiziellen Schematron-Regeln der KoSIT — dieselbe Referenzimplementierung, die auch die Rechnungseingangsportale der öffentlichen Verwaltung einsetzen.
Die Datei wird zur Prüfung übertragen — und nicht gespeichert. Die Schematron-Prüfung braucht den offiziellen Regelsatz und läuft deshalb auf unserem Server. Die Datei wird dort nur im Arbeitsspeicher verarbeitet: sie landet in keiner Datenbank, in keinem Log und auf keiner Festplatte. Enthält deine Rechnung Daten, die den Rechner nicht verlassen sollen, prüfe sie besser lokal mit dem KoSIT-Validator.
Was hier geprüft wird
Die Prüfung läuft gegen die KoSIT-Referenzimplementierung mit der aktuellen Konfiguration für XRechnung 3.0.2 — Schema, die EN-16931-Regeln und die deutschen BR-DE-Regeln, zusammen rund 200 Prüfungen. Das ist dasselbe Werkzeug, das ein Rechnungseingangsportal der Verwaltung einsetzt: Ein „bestanden“ hier bedeutet, dass die Rechnung dort nicht an der Formalprüfung scheitert.
Erkennt der Validator die Datei keinem Prüfszenario zu, ist sie keine gültige E-Rechnung —
dann meldet die Seite das ausdrücklich, statt eine leere Befundliste als „fehlerfrei“
auszugeben. Häufigste Ursache ist eine falsche Kennung in BT-24 (CustomizationID).
Fachliche Richtigkeit prüft das nicht: ob Betrag, Leistung und Empfänger stimmen, sagt keine Schematron-Regel.
Befunde lesen
- Fehler — die Rechnung wird abgewiesen. Muss behoben werden.
- Hinweis — zulässig, aber auffällig. Wird in der Regel akzeptiert.
- Anmerkung — reine Empfehlung, etwa ein fehlendes Leistungsdatum.
Jeder Befund nennt seine Regelkennung, etwa BR-DE-1 für fehlende Zahlungsangaben
oder BR-DE-5 für den fehlenden Ansprechpartner. Damit lässt sich die Regel im
Regelwerk der KoSIT nachschlagen.
Grundlagen zum Thema stehen im Überblick zur E-Rechnung, die Unterschiede der Formate unter XRechnung oder ZUGFeRD.
Hinweis: Diese Seite ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Es gelten die Hinweise im Impressum.